Versöhnung
Der Mensch ist nicht nur gut. Er macht auch Fehler. Er wird schuldig und bleibt viel schuldig. Er sündigt und sondert sich ab von der Gemeinschaft der Menschen, vom Fluss des Lebens.
Unterschiedlich sind die Begabungen und Stärken der Menschen, unterschiedlich auch die Lebensbedingungen und Belastungen, denen sie ausgesetzt sind. Ihnen entsprechend sind auch die jeweilige Verantwortung und das Versagen des Einzelnen.

Das Sakrament der Busse möchte den Menschen in solch schwierigen Situationen helfen.
Und zwar indem es einlädt

• das Gewissen und die Urteilsfähigkeit zu sensibilisieren
• die Fähigkeit zur Selbstkritik, zur Trauer und Reue nicht zu verlieren
• einen Raum des Aussprechens und des Erzählens zu haben
• Worte der Lossprechung, der Verzeihung und der Versöhnung zu hören
• kleine Schritte der Veränderung zu versuchen.

Die Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen besteht:


• im persönlichen Beichtgespräch in den Pfarrkirchen vor dem Samstagabend-Gottesdienst (siehe Pfarreiforum)
• nach Vereinbarung mit einem Priester
• in gemeinsamen Bussfeiern vor den großen Festtagen Weihnachten und Ostern

Die Kinder der zweiten Primarklasse werden im Religionsunterricht auf die verschiedenen Wege der Versöhnung hingeführt und erstmals zu einem Versöhnungsweg eingeladen. Ein erstes persönliches Beichtgespräch wird am Ende der zweiten Primarklasse stattfinden.
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